Aktuelle Rezensionen

Rezension: Albertine Bloemendal, Reframing the Diplomat

Although the 1960s and 1970s, the heart of this book, are still very much in living memory, in important respects this is a story from another time. The “Atlantic Community” from the title is in the process of disintegration, and the United States and its leader are the main cause. weiterlesen

Rezension: Marco Dräger, Deserteur-Denkmäler

Marco Dräger geht der Frage nach, „warum Deserteure ab den 1980er Jahren ‚denkmalswürdig‘ wurden, wie und von wem dieser historische Wandel eingefordert sowie begründet wurde und wie sich solche Denkmäler im Laufe der Zeit etablieren konnten – oder auch nicht.“ weiterlesen

Rezension: Kristof Niese, „Vademekum“ der Protestbewegung?

Auch noch 50 Jahre nach „68“ beschäftigen die politischen und kulturellen Aufbrüche der damals überwiegend jungen aktivistischen Intellektuellen die deutsche Debattenlandschaft. weiterlesen

Rezension: Wilfried Hinsch, Die Moral des Krieges

Hinschs Buch hat eine doppelte Ausrichtung: Zunächst ist es eine gründliche, mitunter etwas schwerfällige, jedenfalls umständliche philosophische Erörterung der Gründe, warum gelegentlich auch gewaltsame Hilfe für durch Kriege und Bürgerkriege in Bedrängnis geratene Menschen angezeigt, wenn nicht gefordert ist. weiterlesen

Rezension: O. A. Westad: The Cold War

Es gibt kaum einen besseren Experten zum so genannten Kalten Krieg als Odd Arne Westad. Der norwegische Historiker begann seine Karriere mit mehreren Publikationen zur jüngeren chinesischen Geschichte, einem Thema, dem er bis heute treu geblieben ist. weiterlesen

Rezension: Robert M. Zoske, Hans Scholl und die Weiße Rose

Dreieinhalb Jahre nach seinem Buch „Sehnsucht nach dem Lichte – Zur religiösen Entwicklung von Hans Scholl“ und sechs Jahre nach Barbara Ellermeiers Hans-Scholl-Biographie legt der evangelische Pastor Robert M. Zoske einen weiteren einschlägigen Band zu Hans Scholl nach. weiterlesen

Rezension: Adrian Hänni, Terrorismus als Konstrukt

1,3 Millionen Tote in Afghanistan, Pakistan und dem Irak, massive politische und ökonomische Folgeschäden, die Anzahl von Anschlägen binnen eines Jahrzehnts mehr als verzwanzigfacht: Adrian Hänni beginnt seine Dissertation im Trümmerfeld des amerikanischen War on Terror. weiterlesen

Sammelrezension: Woodrow Wilson und der amerikanische Internationalismus

Nachdem das außenpolitische Establishment der USA in den ersten Monaten nach dem Wahlsieg von Donald Trump in einen Zustand aufgeregter, teils hysterischer Konfusion verfallen war, ist inzwischen wieder ein wenig Ruhe eingekehrt, wenngleich es vermutlich nur die Ruhe der Erschöpfung ist. weiterlesen

Rezension: Adele V. Messina, American Sociology and Holocaust Studies

In den vergangenen zehn Jahren ist das Verhältnis von Soziologie und Nationalsozialismus wieder zum Gegenstand einer produktiven und bisweilen polemischen Debatte geworden. Dabei haben sich mehrere Diskussionsstränge herauskristallisiert. weiterlesen

Sammelrezension: Globalgeschichte des Ersten Weltkriegs

Die Fokussierung auf globale und transnationale Zusammenhänge ist für die Geschichtswissenschaft generell, aber speziell mit Blick auf die Historiographie zum Ersten Weltkrieg ein relativ junges Phänomen. Zwar gab es schon immer Lehre und Forschung, die sich nicht nur mit Europa oder Nordamerika beschäftigte. weiterlesen

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