Aktuelle Rezensionen

Sammelrezension: Globalgeschichte des Ersten Weltkriegs

Die Fokussierung auf globale und transnationale Zusammenhänge ist für die Geschichtswissenschaft generell, aber speziell mit Blick auf die Historiographie zum Ersten Weltkrieg ein relativ junges Phänomen. Zwar gab es schon immer Lehre und Forschung, die sich nicht nur mit Europa oder Nordamerika beschäftigte. weiterlesen

Rezension: Stefan M. Brenner, Die NATO im griechisch-türkischen Konflikt 1954 bis 1989

Die Südostflanke Europas steht momentan im Zentrum gleich mehrerer Krisen. Von der noch immer weitgehend ungelösten griechischen Schuldenkrise über das Verhältnis der EU zur Türkei bis hin zu den hochkomplexen Konflikten an der türkischen Süd- und Ostgrenze. weiterlesen

Rezension: Svetozar Rajak u.a. (Hg.), The Balkans in the Cold War

Bei der Beschäftigung mit Südosteuropa im Kalten Krieg offenbart sich einem ein erstaunliches Desiderat. Arbeiten zu einzelnen Nationen existieren, nur selten wird jedoch die Region selbst in den Blick genommen. weiterlesen

Rezension: Peter Geiss u.a. (Hg.), Friedensordnungen

Als im Jahr 2013 ein neuer Geschichts-Lehrplan in Nordrhein-Westfalen vorbereitet wurde, überschrieb der Historiker und Didaktiker Christoph Pallaske seinen Debattenbeitrag in Anlehnung an Reinhart Koselleck fast schon euphorisch: „Neue Wege statt der ‚staubigen Straße der Chronologie‘“. weiterlesen

Rezension: Gesa Wilangowski, Frieden schreiben im Spätmittelalter

Nach Gregor Metzig 2016 publizierte 2017 auch Gesa Wilangowski ihre ebenfalls für den Druck geringfügig überarbeitete Dissertation. Innerhalb kürzester Zeit erscheint damit eine zweite neue Arbeit, die sich mit der Diplomatie Maximilians I. befasst. weiterlesen

Rezension: Matthias Kuhnert, Humanitäre Kommunikation

Emotionen haben keinen leichten Stand in den aktuellen Debatten über humanitäre Hilfe. Nachdem lange Zeit die menschliche Fähigkeit zur Empathie als Kern einer neuen globalen Moral propagiert wurde, betonen Autoren wie Fritz Breithaupt und Paul Bloom aktuell die „dunklen Seiten der Empathie“. weiterlesen

Rezension: Jörn Retterath, „Was ist das Volk?“

Begriffe wie „völkisch“ und die schier endlose Präponderanz des „Volks“ sind wieder en vogue. Politiker mittlerweile fast aller Parteien und Schattierungen bemühen sich, volksnah zu sein oder doch zumindest beanspruchen sie für sich, für das Volk zu sprechen. weiterlesen

Rezension: Sabine Frühstück, Children and the Paradoxes of Modern Militarism in Japan

In „Playing War: Children and the Paradoxes of Modern Militarism in Japan“, Sabine Frühstück examines ways that both the image of children and the concept of childhood have been appropriated in order to moralize war and sentimentalize peace. weiterlesen

Rezension: Andrew S. Tompkins, Better Active than Radioactive!

Zum 50. Jahrestag der Ereignisse von 1967/68 befinden wir uns gerade im Prozess des Erinnerns, Nachdenkens und vielleicht auch Neudenkens; die größten und umfangreichsten Demonstrationen gab es in den frühen 1980er Jahren um den NATO-Doppelbeschluss. weiterlesen

Rezension: Herfried Münkler, Der Dreißigjährige Krieg

An die 1000 Seiten müssen es wohl schon sein bei den historischen Bänden des Professors für Theorie der Politik an der Humboldt-Universität, Herfried Münkler. Nach 924 Seiten über den Ersten Weltkrieg 2014 nun 975 Seiten zum Dreißigjährigen Krieg. weiterlesen

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