Veröffentlichungen

Rezension: Norbert Bicher (Hg.), Mut und Melancholie

Willy Brandt und Heinrich Böll hatten mehr gemeinsam, als auf den ersten Blick zu vermuten wäre. Beide litten auf ihre Weise unter dem Dritten Reich, setzten sich nach 1945 für eine Aufarbeitung der NS-Verbrechen ein und waren im Laufe ihrer Karrieren massiven Verleumdungen ausgesetzt. weiterlesen

Rezension: Takuma Melber, Zwischen Kollaboration und Widerstand

In der deutschsprachigen Geschichtswissenschaft wurde der japanischen Besatzung Malayas und Singapurs bislang wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Takuma Melber leistet einen Beitrag zur Schließung dieser Forschungslücke. weiterlesen

Rezension: Justin Olmstead (Hg.), Reconsidering Peace and Patriotism

Der vorliegende Sammelband ist aus der internationalen Konferenz „Les défenseurs de la paix 1899–1917, approches actuelles, nouveaux regards“ hervorgegangen, die 2014 in Paris stattgefunden hat. Die hier versammelten Beiträge beschäftigen sich mit Friedensinitiativen am Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts. weiterlesen

Rezension: Thomas Müller u.a. (Hg.), Das Denkmal der Grauen Busse

Psychischen Erkrankungen haftet auch im 21. Jahrhundert ein negatives Stigma an. Die betroffenen Menschen haben weiterhin mit Vorurteilen zu kämpfen – trotz der zunehmenden medialen Präsenz von seelischen Leiden. weiterlesen

Neuerscheinung: Zeitschrift für Friedens- und Konfliktforschung

Die neue Ausgabe der Zeitschrift für Friedens- und Konfliktforschung (ZeFKo) ist erscheinen. In der aktuellen Ausgabe findet sich unter anderem der Beitrag „Der Wolf im Schafspelz – Illegitime Herrschaft durch State Capture in Nachkriegs- und Transitionsgesellschaften“ von Solveig Richter, der online frei abrufbar ist. weiterlesen

Norbert Frei u.a. (Hg.), Human Rights and Humanitarian Intervention

Die Balkankriege der neunziger Jahre, der Völkermord in Ruanda und die Darfur-Krise dienten als Katalysatoren einer Debatte, die die Koordinaten internationaler Politik und des Völkerrechts in der Frage der Legitimation von militärischen Interventionen nachhaltig verändert hat. weiterlesen

Rezension: Petra Terhoeven, Die Rote Armee Fraktion

Wenige Bücher wagen gleich zum Auftakt den Sprung in die scheinbare Paradoxie. Petra Terhoevens in der Reihe Beck-Wissen erschienener Überblicksband zur Geschichte und Nachgeschichte der RAF allerdings schon. weiterlesen

Rezension: M. Hentilä u.a., Deutsches Finnland 1918

Die Intervention deutscher Truppen im Frühjahr 1918 und deren Konsequenzen für die Geschicke des Landes gehörten lange zu den umstrittensten, inzwischen aber am gründlichsten erforschten Vorgängen der neueren finnischen Geschichte. weiterlesen

Franziska Zaugg. Albanische Muslime in der Waffen-SS

Lange Zeit wurde die Geschichte der Waffen-SS in erster Linie auf deren Stellung im Geflecht der miteinander konkurrierenden Teile des NS-Staates untersucht. Damit lag der Schwerpunkt der Betrachtung auf den für Deutschland bedeutsamen Aspekten. weiterlesen

Rezension: Mark Jones, Die deutsche Revolution 1918/19

Wie Genese und Eskalation der im Frühjahr 1919 einen schrecklichen Höhepunkt erreichende Bürgerkriegsgewalt zu erklären sind, ist in der neueren Historiographie zur Revolution 1918/19 nicht grundsätzlich strittig. weiterlesen

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