Veröffentlichungen

Rezension: Kristof Niese, „Vademekum“ der Protestbewegung?

Auch noch 50 Jahre nach „68“ beschäftigen die politischen und kulturellen Aufbrüche der damals überwiegend jungen aktivistischen Intellektuellen die deutsche Debattenlandschaft. weiterlesen

Rezension: Wilfried Hinsch, Die Moral des Krieges

Hinschs Buch hat eine doppelte Ausrichtung: Zunächst ist es eine gründliche, mitunter etwas schwerfällige, jedenfalls umständliche philosophische Erörterung der Gründe, warum gelegentlich auch gewaltsame Hilfe für durch Kriege und Bürgerkriege in Bedrängnis geratene Menschen angezeigt, wenn nicht gefordert ist. weiterlesen

Rezension: O. A. Westad: The Cold War

Es gibt kaum einen besseren Experten zum so genannten Kalten Krieg als Odd Arne Westad. Der norwegische Historiker begann seine Karriere mit mehreren Publikationen zur jüngeren chinesischen Geschichte, einem Thema, dem er bis heute treu geblieben ist. weiterlesen

Rezension: Robert M. Zoske, Hans Scholl und die Weiße Rose

Dreieinhalb Jahre nach seinem Buch „Sehnsucht nach dem Lichte – Zur religiösen Entwicklung von Hans Scholl“ und sechs Jahre nach Barbara Ellermeiers Hans-Scholl-Biographie legt der evangelische Pastor Robert M. Zoske einen weiteren einschlägigen Band zu Hans Scholl nach. weiterlesen

Rezension: Adrian Hänni, Terrorismus als Konstrukt

1,3 Millionen Tote in Afghanistan, Pakistan und dem Irak, massive politische und ökonomische Folgeschäden, die Anzahl von Anschlägen binnen eines Jahrzehnts mehr als verzwanzigfacht: Adrian Hänni beginnt seine Dissertation im Trümmerfeld des amerikanischen War on Terror. weiterlesen

Sammelrezension: Woodrow Wilson und der amerikanische Internationalismus

Nachdem das außenpolitische Establishment der USA in den ersten Monaten nach dem Wahlsieg von Donald Trump in einen Zustand aufgeregter, teils hysterischer Konfusion verfallen war, ist inzwischen wieder ein wenig Ruhe eingekehrt, wenngleich es vermutlich nur die Ruhe der Erschöpfung ist. weiterlesen

Rezension: Adele V. Messina, American Sociology and Holocaust Studies

In den vergangenen zehn Jahren ist das Verhältnis von Soziologie und Nationalsozialismus wieder zum Gegenstand einer produktiven und bisweilen polemischen Debatte geworden. Dabei haben sich mehrere Diskussionsstränge herauskristallisiert. weiterlesen

Gerd Biegel/Reinhold Lütgemeier-Davin (Hg.), Metropole und Region

Da die „Verwalter der Nationen auf das bloße Wort des Geistes“ nicht hörten, müssten die „geistigen Menschen selbst die Verwaltung der Erde in die Hand nehmen“, lautete sein Credo in der 1918/19-Revolution. Der Berliner Publizist und Schriftsteller Kurt Hiller (1885-1972) erfuhr mit dem Ersten Weltkrieg seine Politisierung und wurde „Aktivist“. weiterlesen

Sammelrezension: Globalgeschichte des Ersten Weltkriegs

Die Fokussierung auf globale und transnationale Zusammenhänge ist für die Geschichtswissenschaft generell, aber speziell mit Blick auf die Historiographie zum Ersten Weltkrieg ein relativ junges Phänomen. Zwar gab es schon immer Lehre und Forschung, die sich nicht nur mit Europa oder Nordamerika beschäftigte. weiterlesen

Rezension: Stefan M. Brenner, Die NATO im griechisch-türkischen Konflikt 1954 bis 1989

Die Südostflanke Europas steht momentan im Zentrum gleich mehrerer Krisen. Von der noch immer weitgehend ungelösten griechischen Schuldenkrise über das Verhältnis der EU zur Türkei bis hin zu den hochkomplexen Konflikten an der türkischen Süd- und Ostgrenze. weiterlesen

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