Beiträge mit Stichwort 'Rezension'

Rezension: Gesa Wilangowski, Frieden schreiben im Spätmittelalter

Nach Gregor Metzig 2016 publizierte 2017 auch Gesa Wilangowski ihre ebenfalls für den Druck geringfügig überarbeitete Dissertation. Innerhalb kürzester Zeit erscheint damit eine zweite neue Arbeit, die sich mit der Diplomatie Maximilians I. befasst. weiterlesen

Rezension: Matthias Kuhnert, Humanitäre Kommunikation

Emotionen haben keinen leichten Stand in den aktuellen Debatten über humanitäre Hilfe. Nachdem lange Zeit die menschliche Fähigkeit zur Empathie als Kern einer neuen globalen Moral propagiert wurde, betonen Autoren wie Fritz Breithaupt und Paul Bloom aktuell die „dunklen Seiten der Empathie“. weiterlesen

Rezension: Jörn Retterath, „Was ist das Volk?“

Begriffe wie „völkisch“ und die schier endlose Präponderanz des „Volks“ sind wieder en vogue. Politiker mittlerweile fast aller Parteien und Schattierungen bemühen sich, volksnah zu sein oder doch zumindest beanspruchen sie für sich, für das Volk zu sprechen. weiterlesen

Rezension: Sabine Frühstück, Children and the Paradoxes of Modern Militarism in Japan

In „Playing War: Children and the Paradoxes of Modern Militarism in Japan“, Sabine Frühstück examines ways that both the image of children and the concept of childhood have been appropriated in order to moralize war and sentimentalize peace. weiterlesen

Rezension: Andrew S. Tompkins, Better Active than Radioactive!

Zum 50. Jahrestag der Ereignisse von 1967/68 befinden wir uns gerade im Prozess des Erinnerns, Nachdenkens und vielleicht auch Neudenkens; die größten und umfangreichsten Demonstrationen gab es in den frühen 1980er Jahren um den NATO-Doppelbeschluss. weiterlesen

Rezension: Herfried Münkler, Der Dreißigjährige Krieg

An die 1000 Seiten müssen es wohl schon sein bei den historischen Bänden des Professors für Theorie der Politik an der Humboldt-Universität, Herfried Münkler. Nach 924 Seiten über den Ersten Weltkrieg 2014 nun 975 Seiten zum Dreißigjährigen Krieg. weiterlesen

Rezension: Jens Oboth, Pax Christi Deutschland im Kalten Krieg

Seit der Kritik von Wolfgang Schieder an der mangelhaften Thematisierung der Religion in der nicht-konfessionellen Geschichtsschreibung der Bundesrepublik ist ein Vierteljahrhundert vergangen. weiterlesen

Rezension: Norbert Bicher (Hg.), Mut und Melancholie

Willy Brandt und Heinrich Böll hatten mehr gemeinsam, als auf den ersten Blick zu vermuten wäre. Beide litten auf ihre Weise unter dem Dritten Reich, setzten sich nach 1945 für eine Aufarbeitung der NS-Verbrechen ein und waren im Laufe ihrer Karrieren massiven Verleumdungen ausgesetzt. weiterlesen

Rezension: Takuma Melber, Zwischen Kollaboration und Widerstand

In der deutschsprachigen Geschichtswissenschaft wurde der japanischen Besatzung Malayas und Singapurs bislang wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Takuma Melber leistet einen Beitrag zur Schließung dieser Forschungslücke. weiterlesen

Rezension: Justin Olmstead (Hg.), Reconsidering Peace and Patriotism

Der vorliegende Sammelband ist aus der internationalen Konferenz „Les défenseurs de la paix 1899–1917, approches actuelles, nouveaux regards“ hervorgegangen, die 2014 in Paris stattgefunden hat. Die hier versammelten Beiträge beschäftigen sich mit Friedensinitiativen am Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts. weiterlesen

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